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SPD Remscheid

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Meldung:

Remscheid, 14. März 2017
Arm, alt, weiblich?

Besondere Gefährdung von Frauen durch Altersarmut

Remscheider SPD-Frauen diskutierten gemeinsam mit ihrer Bundesvorsitzenden Elke Ferner
Um einen „weiblichen Blick“ auf das Thema Rente zu werfen, hat die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) der SPD in Remscheid am vergangenen Sonntag zu einer Diskussionsrunde in den Neuen Lindenhof am Honsberg eingeladen. Die Veranstaltung stieß dabei auf großes Interesse. Mit 44 Personen war der Lindenhof an diesem Nachmittag besonders gut besucht.

Verwunderlich war dies nicht, denn besonders Altersarmut ist ein Problem, von dem viele Menschen in Deutschland bedroht sind. Die AsF verdeutlichte dies anhand der Erwerbsbiografien dreier Frauen, die zum Auftakt der Veranstaltung verlesen wurden. So unterschiedlich die Lebensläufe dabei im Einzelnen waren, zeigte sich doch ein eindeutiges Muster: „Die Perspektiven für Frauen sind meistens noch schlechter als für Männer – hier scheint es zum Regelfall zu werden, dass eine Frau als Rentnerin zugleich auch arm sein wird.“, sagte AsF-Vorsitzende Gerhilt Dietrich. Deshalb fordert die AsF „eine frauengerechte Rentenreform“, anstatt sich ausschließlich am Modell des männlichen Vollzeit-Erwerbstätigen zu orientieren.

Dem pflichtete auch Elke Ferner, die Bundesvorsitzende der SPD-Frauenorganisation, bei. Sie war extra angereist, um bei der Diskussionsveranstaltung das Rentenkonzept der Bundesregierung vorzustellen. In ihrem Vortrag skizzierte sie gleich mehrere konkrete Lösungsansätze: „Zentrale Stellschrauben sind die Gleichwertigkeit der Arbeit von Männern und Frauen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie das Rückkehrrecht in den alten Beruf auf Vollzeitbasis“, so Ferner.