Reaktion auf offenen Brief der Verwaltungsspitze

Offenbar versuche ein Teil der Verwaltungsspitze Führungsschwäche mit Dreistigkeit und Maulkorberlassen zu bemänteln, führte Meinecke weiter aus, der hierbei an ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit erinnerte, so in Zusammenhang mit der öffentlichen Diskussion über die Remscheider Feuerwehr oder die Dezernentenanweisung an einen Fachbereichsleiter, in einer Angelegenheit des Stellenplans einzelnen Fraktionen keine Auskunft zu erteilen.

"In der Sache selbst halte ich es zumindest für fahrlässig, das Grundstück zu verkaufen, auf dem eine notwendige Erweiterung des seit langem unter Raummangel leidenden Gymnasiums nötig ist. Auch ein Parkhaus auf dem Schulhof verstärkt die Probleme der Schule, die über keine nennenswerten Außenflächen verfügt. Für mich liegt auf der Hand, dass seitens der Verwaltung , insbesondere der Bauverwaltung, die Schule bisher nicht eingebunden wurde. Die Reaktion der Schule, sich öffentlich gegen die bekannt gewordenen Pläne zu wenden, halte ich vor diesem Hintergrund für nachvollziehbar", so Meinecke weiter, der ebenfalls Verständnis für die Befürchtungen bei Lehrern, Eltern und Schülern äußerte, dass hinter verschlossenen Türen eine gegen die Interessen der Schule gerichtete Entscheidung gefällt werden könne.
"Die Absage des Pressegespräches durch Herrn Köhler dürfte nach meiner Einschätzung nichts daran ändern, dass in der Schulgemeinde und hier insbesondere in der Schulkonferenz als Organ der schulischen Selbstverwaltung über die Pläne offen und transparent diskutiert werde", so Meinecke weiter.

Er wies auch darauf hin, dass der Bau eines Parkhauses an dieser Stelle in Zusammenhang mit dem im Bau befindlichen Verwaltungszentrum am Friedrich-Ebert-Platz stehe, das von einer breiten Bevölkerung abgelehnt werde: "In gleicher Weise sollen nun die entsprechenden Parkplätze für das Verwaltungszentrum ohne Rücksicht auf die Interessen der Schule durchgepeitscht werden."

Abschließend äußerte Meinecke, der auch Vorsitzender des Ausschusses für Schule und Bildung ist:"Schulische Belange scheinen in der Spitze der Verwaltung keine Berücksichtigung mehr zu finden."