Beate Wilding: „Sozialen Frieden im Klinikum nicht gefährden!“

Für ihre Fraktion bestätige sich nun, dass der Rat beim Verkauf des Klinikums nicht auf seine abschließende Zustimmung zu den Verträgen hätte verzichten dürfen, hier habe die Stadt Remscheid offensichtlich die Interessen der Beschäftigten nicht im erforderlichen Maße berücksichtigt. Die CDU Mehrheit hatte sich gegen unseren Ratschlag dafür ausgesprochen, den Vertragsabschluß auf Oberbürgermeister und Stadtkämmerer zu übertragen.

„Jetzt kommt es darauf an, dass die Stadt Remscheid ihrer sozialen Verpflichtung für die Beschäftigten nachkommt und mit allen Mitteln für einen vernünftigen Ausgleich der Interessen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgeber eintritt“, so fasste Wilding die Forderung der Remscheider Sozialdemokraten zusammen.

Ich lade alle Interessierten und Betroffenen herzlich ein, an der Ratssitzung am kommenden Montag um 15.00 Uhr teilzunehmen. In dieser Sitzung wird auf Initiative der SPD Fraktion die Geschäftsführung der Sana Klinikum Remscheid GmbH über die aktuelle Entwicklung berichten. „Die Mitglieder der SPD Ratsfraktion werden vor Sitzungsbeginn an der Demonstration der Gewerkschaft ver.di vor dem Rathaus teilnehmen, um ihre Solidarität mit den Beschäftigten und ihren Familien zu bekunden“, so Wilding abschließend.