Chance für den Schulfrieden vertan

Diesem Sachverhalt wollte die SPD-Fraktion Rechnung tragen und hatte in der Sonder-sitzung des Schulausschusses am 30. März 2006 um eine Vertagung der Beschluss-fassung und damit um eine entsprechende Einbindung gebeten.

„Wir sind entsetzt über das politische Verhalten der Mehrheit des Schulausschusses, die nach Gutsherrenart eine Beteiligung der Betroffenen kategorisch ausgeschlossen hat“, so der Kommentar des Schulausschuss- und SPD-Fraktionsvorsitzenden Hans Peter Meinecke.
Entscheidungen in Schulangelegenheiten „mit dem Kopf durch die Wand“ ohne die El-tern bzw. die Betroffenen zu beteiligen und „mitzunehmen“ dient nicht dem Schulfrieden in Remscheid und war bisher auch nicht üblich.
Die SPD wird diesem von der Ratsmehrheit gewählten Verfahren auch in der kommen-den Ratssitzung nicht zustimmen.