SPD wird zusätzliche Mittel für den Offenen Ganztag beantragen

In einer kurzen Einführung hatte der Leiter der GGS Goldenberg und Vorsitzender des GEW-Stadtverbandes, Jürge Gottmann über die auf die Stadt zukommenden Probleme hingewiesen. Insbesondere der Wegfall der Schulbezirke im Bereich der Grundschulen kann aufgrund des nicht mehr steuerbaren Anmeldeverhaltens der Eltern in den ersten Jahren zu einem Problem werden. Auch wurde von anderen Teilnehmern der Veranstaltung der vom Gesetzgeber gewünschte Leistungsdruck auf die Schulen kritisiert. Im Vordergrund sollte die Erziehung und Bildung der Schülerinnen und Schüler stehen, und nicht das Ranking der Schulen untereinander. Um das gröbste Chaos abzuwenden, stellt die Stadt Remscheid derzeit einen neuen Schulentwicklungsplan auf, indem unter anderem die Zügigkeit der Grundschulen im Stadtgebiet neu beschlossen werden soll.
Als gut wurde von allen Podiumsteilnehmern (Alfons Lück-Lilienbeck, Leiter der Albert-Einstein-Schule und Karl-Heinz Bohl (Leiter der GGS Stadtpark) der neu eingeführte Sprachtest für Vierjährige bewertet. So würden Defizite schon bereits vor der Einschulung erkannt und ihnen entgegengewirkt.
Um Defizite aber nicht nur im Vorfeld sondern auch während der Schule weiter abzubauen, wird die SPD weitere Gelder in den kommenden Haushaltsberatungen beantragen. „Das jetzige System der Offenen Ganztagsschulen ist unterfinanziert, da viele Probleme die bei den Kindern auftreten im Ganztagsbetrieb aufgefangen werden müssen. Hier wollen wir Gegensteuern und ein deutliches Signal setzen“, so Hans Peter Meinecke.