„Blume ist nicht das Versagen der Oberbürgermeisterin!“

Björn Gottschalk
Der Vorsitzende der Remscheider JUSOS, Björn Gottschalk.

Zur Berichterstattung "60 Jahre Junge Union" in den Ausgaben des Remscheider General-Anzeigers und der Bergischen Morgenpost vom Montag, 15. Oktober 2007 erklärt der Vorsitzende der Remscheider Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (JUSOS), Björn Gottschalk:

"Mit Verwunderung müssen die Jusos Remscheid aus der örtlichen Presse entnehmen, dass der Vorsitzende der Jungen Union, Julian Kleuser, die Zukunft durch Oberbürgermeisterin Beate Wilding gefährdet sieht. Es entsteht hier vielmehr der Eindruck, dass es dem Ratsmitglied und JU-Vorsitzendem Kleuser wohl auf Grund seiner „legendären Karaokeabende“ entfallen ist, dass es einen gültigen Bebauungsplan für das Gebiet Blume gibt, mit dessen Machbarkeit sich die Landesenwicklungsgesellschaft befasst. Ferner gibt es Anwohner die, anders als von der CDU-Fraktion behauptet, nicht willens sind ihr Grundstück der Stadt zu veräußern.

Auch eine Oberbürgermeisterin muss sich hier an das geltende Eigentümerrecht halten. Die CDU versucht hier auf eklatanter Art und Weise, Beate Wilding den „Schwarzen Peter“ zu zu schieben. Besonders erstaunlich ist hierbei, wie schnell doch die Ratsherren der CDU das kapitale Versagen des abgewählten Baudezernenten und CDU-Manns Helmut Kennepohl vergessen haben und nun die Schuld bei anderen suchen. Die CDU-Fraktion hat es wieder einmal versäumt nach einer Kopromisslösung zu suchen und war von vornherein anderen Gewerbeflächen gegenüber ablehnend bis blockierend eingestellt.

Zuletzt sei noch erwähnt, dass Beate Wilding gerade wegen einer konsequenten Haltung gegen Blume von der Mehrheit der Remscheider Bürgerinnen und Bürger zur Oberbürgermeisterin gewählt wurde. „Beate Wilding kann auf die volle Unterstützung der Remscheider Jungsozialisten in dieser Frage bauen. Die Jusos sind auch weiterhin gegen das Gewerbegebiet Blume, weil wir der Meinung sind, dass es in Remscheid noch ausreichend potentielle Flächen gibt, hätte man sich von Anfang an auf diese vorhandenen Möglichkeiten konzentriert, müsste man heute auch nicht die Diskussion über die Abwanderung Remscheider Unternehmen führen."