Einen Solinger Künstler ins Remscheider Bewusstsein geholt

Die Remscheider SPD lud am vergangenen Freitag, 02. November 2007 zur Eröffnung der Ausstellung "Ernst Walsken (1909 – 1993). Ein bergischer Künstler" in ihre Räume in der Elberfelder Straße 39 (direkt am Omnibusbahnhof "Friedrich-Ebert-Platz") ein. In seiner Eröffnungsrede würdigte der Vorsitzende der Remscheider SPD, Jürgen Kucharczyk, MdB, Ernst Walsken als politisch aktiven Künstler wie Sozialdemokraten, der sich nicht anpassen wollte und seinen Frieden mit Hitler und den Nationalsozialisten nicht machen wollte.

Der Solinger Walsken bezahlte seine aufrechte Haltung mit seinem Ausschluss von der Düsseldorfer Kunstakademie im Jahre 1932, es folgten Konzentrationsgefangenschaft und Zwangskriegsdienst überlebt.

Das verbindende Element zu Remscheid – der Brückenschlag sozusagen – bildet seine Freundschaft mit dem Remscheider Künstler Heinrich Neumann, der ebenfalls wegen seiner Gegnerschaft zu den Nationalsozialisten von diesem mit Berufsverbot belegt und verfolgt wurde.

Die Ausstellung ist noch den gesamten Monat November über in den Räumlichkeiten der Remscheider SPD zu sehen. Vormittags steht sie zwischen 10:00 und 13:00 Uhr Interessierten offem, nachmittags nach telefonischer oder schriftlicher Vereinbarung.

+++ Das Wichtigste in Kürze +++

Ausstellugsdauer: November 2007.

Besichtigungsmöglichkeiten:
Montag bis Freitag von 10:00 bis 13:00 Uhr; nachmittags nach Vereinbarung.

Kontaktdaten:
Rufnummer: (0 21 91) 49 31 – 10;
Emailadresse: UB.Remscheid.NRW@nullSPD.de.