„Remscheid bleibt am Ball“

Aus Sicht der Oberbürgermeisterin und der Beigeordneten kann eine Auswahl der Projekte jedoch erst dann sicher erfolgen, wenn die Rahmenbedingungen für das Konjunkturpaket II von Bund und Land klar umrissen sind. "Die Aussagen des Ministerpräsidenten am Samstag bei der Feierstunde zum 60-jährigen Bestehen der KAG auf Schloss Burg bedürfen aus Sicht aller Kommunalpolitiker dringend einer Klärung. Wir wissen bereits heute, dass die Stadt Remscheid binnen kürzester Zeit in der Lage wäre, in den Schubladen liegende Pläne in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrages zu verwirklichen. Sollten jedoch ausschließlich neue Projekte gefördert werden und so habe ich den Ministerpräsidenten verstanden, dann liefe das Konjunkturprogramm ins Leere. Das nützt weder dem Mittelstand, noch dem Handwerk, noch den Städten und Gemeinden.", so Wilding.

Hierbei verwies Oberbürgermeisterin Wilding unter anderem darauf, dass neue Projekte vorbereitet und dann auch zur Ausschreibung gebracht werden müssten. "Soviel Zeit haben wir nicht. Der Bund muss bürokratische Hürden abbauen, beispielsweise durch eine kommunalfreundliche Änderung des Vergaberechts. Investitionen dürfen nicht gehemmt werden", erklärte Wilding im Anschluss an die Sitzung des Verwaltungsvorstandes. "Vor dem Hintergrund fehlender Rahmenbedingungen hat sich der Verwaltungsvorstand darauf geeinigt, die Planungen weiter vorzubereiten. Deshalb ist es nun zu früh, über konkrete Projekte zu sprechen. Wir dürfen keine falschen Erwartungen wecken. Wir müssen mit Augenmaß und Blick auf die Realität handeln. Remscheid bleibt am Ball."