Jusos kritisieren die Äußerungen der Remscheider CDU Fraktion

Die Jusos Remscheid kritisieren die Äußerungen des CDU Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt Remscheid, Jochen Siegfried, zu einem möglichen DOC in Remscheid scharf. Siegfried habe wieder einmal das wahre Gesicht der CDU gezeigt, sagte der Vorsitzende der Jusos Remscheid Christian Schmidt. Weiter sagte er:
„Siegfrieds Kritik an Oberbürgermeisterin Wilding ist absolut verfehlt. Siegfried fordert, dass Wilding von oben herab über das Streitthema Blume entscheidet. Die Oberbürgermeisterin setzt in Sachen DOC auf eine Bürgerabstimmung in allen Stadtteilen. Diese Vorgehensweise halten die Jusos Remscheid für richtig und wichtig.
Dies als Schwäche der Oberbürgermeisterin darzustellen ist nicht nur ein weiterer Versuch Siegfrieds gegen die Oberbürgermeisterin Stimmung zu machen, sondern auch eine Beleidigung der Bürgerinnen und Bürger Remscheids, wenn Herr Siegfried es ablehnt, dass Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft ihrer Stadt mitentscheiden. Der CDU Fraktionsvorsitzende in Remscheid ist somit auf der Linie andere CDU Politiker, Großprojekte auch ohne Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern durchzusetzen. Ob Stuttgart 21, die Verlängerung der Atomkraftlaufzeit, dies sind nur einige Beispiele, wo von CDU Politikern versucht wurde, ihre Politik von oben herab durchzuboxen. Das Volk spielt anscheinend bei der CDU nur eine untergeordnete Rolle und wie sich zeigt, anscheinend auch bei der CDU in Remscheid.
Im Kontrast dazu hat Oberbürgermeisterin Wilding die Bürgerinnen und Bürger Remscheids in Diskussionen miteingebunden. Die Diskussionsforen zum unumgänglichen Sparprogramm sind hier nur ein Beispiel. Das ist der richtige Weg einer verantwortungsvollen bürgernahen Politik!“