Gestaltungsmehrheit will Chance für die Bergischen Symphoniker

Hans-Peter Meinecke

Ein neuer Gesellschaftervertrag ist die zweite zentrale Forderung der Gestaltungsmehrheit. Wolf Lüttinger, Vorsitzender der FDP-Fraktion: „Der derzeitige Vertrag ist offensichtlich keine tragfähige Grundlage. Die unbegrenzte Nachschusspflicht muss entfallen. Gleichzeitig wollen wir die Möglichkeit der Kündigung, jedoch frühestens zum Ende einen zehnjährigen Zeitraums. Damit gäben wir den Symphonikern eine langfristige Perspektive.“

Beatrice Schlieper, bündnisgrüne Fraktionssprecherin, legt Wert darauf, kurzfristig über Ergeb-nisse der Gespräche zwischen den beiden Städten informiert zu werden: „Wir wollen möglichst schnell Klarheit über die Zukunft der Bergischen Symphoniker. Darauf haben die Bürgerinnen und Bürger der beiden Städte und die Orchestermitglieder einen Anspruch. Bis spätestens zum Ende des Jahres sollen dem Rat daher die Gesprächsergebnisse berichtet werden.“