Fraktion vor Ort zum Thema „Schulsozialarbeit nach BuT“

„In unserer gestrigen Fraktionssitzung haben wir uns vor Ort in der gelben Villa ein Bild über Art und Umfang der Schulsozialarbeit gemacht. Wolfgang Zöller vom Kompass e.V. und Gerda Spaan vom Verein Verlässliche e.V. schilderten uns mit ihrem Team eindrucksvoll welche vielfältigen Angebote die Schulsozialarbeiter an den Remscheider Schulen leisten“ so der Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Sven Wolf.

„Die rechtlichen Rahmenbedingungen hatte seinerzeit das Bundesverfassungsgericht deutlich formuliert und mehr Bildung und Teilhabe für Kinder aus armen Familien vom Bund eingefordert. Dies unterstrichen die Vertreter der beiden Vereine ausdrücklich. Es gelingt beiden Trägern ein Angebot ohne Hürden und ohne Stigmatisierung zu schaffen. Das Angebot kommt, etwa durch zahlreiche Hausbesuche, direkt bei den Familien an. Dafür müssen Familien nicht ihre finanzielle Situation öffentlich machen. Die Schulsoziarbeiter haben für alle ein offenes Ohr.“
„Getrübt wurde die Diskussion jedoch von den aktuellen Entwicklungen im städtischen Haushalt. Solange wir keine Chance auf einen Haushaltsausgleich 2016 können wir auch nur schwer eine Fortsetzung realisieren. Das darf in der aktuellen Debatte um die Grundsteuererhöhung und weitere Sparanstrengungen innerhalb der Verwaltung nicht vergessen werden“ mahnte Sven Wolf zu Beginn der Sitzung.
Die SPD-Ratsfraktion wird die Debatte in den kommenden Sitzungen fortsetzen, um nach Lösungen für die Fortführung der Schulsozialarbeit zu suchen. Im Frühjahr hatte die Gestaltungsmehrheit aus SPD, GRÜNEN und FDP die Fortführung aus den Restmitteln des Bundes bis zum Ende des Jahres 2014 beschlossen.