80 Jahre und kein bisschen leise!

Marie-Kristin Schulz aus Solingen gratulierte Lore Mohr.
Rote Blumen zum 80. Geburtstag!

„ Gewerkschaften und die SPD gehören für mich einfach zusammen.“ So begründete Lore Mohr ihren Eintritt in die Partei im Jahre 1984. Sie habe sich schon immer in Gewerkschaften eingesetzt und sei daher auch in die SPD eingetreten. Auf die Frage, an welchen Erfolg „ihrer SPD“ sie sich am liebsten zurück erinnere, antwortete sie: „An die Oberbürgermeisterwahl in Remscheid im vergangenen Jahr. Ich freue mich, dass im bergischen Städtedreieck alle Oberbürgermeister wieder von der SPD gestellt werden.“ so Mohr.

Wer Lore Mohr kennt weiß, dass sie gerne Tacheles redet. „Für die Zukunft der SPD sehe ich zurzeit keine besonderen Erfolge!“ Grund hierfür sei die Beteiligung der SPD an einer Bundesregierung unter CDU & CSU. Sie betonte, dass sie nicht daran glaube, dass die SPD in näherer Zukunft noch einmal den Bundeskanzler stellen wird. Ihrer Meinung nach spielen Sympathie und Charisma eine große Rolle. „ Frau Merkel kann machen was sie will und wird trotzdem immer wieder gewählt.“ so Mohr. Merkel habe schlichtweg die Sympathien des Volkes auf ihrer Seite.
Doch wer Lore Mohr kennt, weiß, dass sie bei der nächsten Wahl wieder unter den ersten sein wird, die am Wahlkampfstand für „ihre“ SPD trommeln wird. Ihr jahrelanges Engagement im Vorstand des SPD-Ortsvereins Lüttringhausen sowie in der dortigen Bezirksvertretung hat ihr den Beinamen „Lüttringhauser Urgestein“ eingebracht, obwohl sie gebürtig aus dem Süddeutschen stammt.

Autorin: Marie-Kristin Schulz, Solingen (Praktikantin)