Gut aufgestellt für den Südbezirk!

Vorstand OV Süd 2016
Von links nach rechts: Michael Büddicker, Yurdakul Kaya, Thomas Kase, Stefanie Bluth, Monika Meurer & Tobias Niebergall.

Das hatte es lange nicht mehr gegeben, dass ein Tischkreis bei einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Remscheid-Süd zu klein zu werden drohte – denn die Jahreshauptversammlung der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Remscheider Südbezirk, auf der ein neuer Vorstand für die kommenden beiden Jahre gewählt wurde, war sehr gut besucht

An der Spitze der SPD-Gliederung wird in den kommenden beiden Jahren eine Quadriga stehen: In ihren Ämtern bestätigt wurden der bisherige Vorsitzende Thomas Kase, 56 Jahre alt, Techniker (zugleich Ratsmitglied für den Wahlkreis Bökerhöhe / Mixsiepen) und die Stellvertretende Vorsitzende Dr. Stefanie Bluth, 38 Jahre alt, Sozialwissenschaftlerin (Ratsmitglied für den Hohenhagen). Neu an die Spitze wurden Yurdakul Kaya, 50 Jahre alt, Arbeitnehmerin und Stv. Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Remscheid sowie der 18-jährige Berufskollegschüler Tobias Niebergall gewählt. Der 52-jährige Michael Büddicker, Qualitätsprüfer bei der Deutschen Telekom, als Schriftführer und Monika Meurer, von Beruf Krankenschwester, als Kassiererin komplettieren den engeren Vorstand.

Als wichtigstes Ziel gab der alte und neue Vorsitzende aus, in den kommenden beiden Jahren die lokale Kompetenz des Ortsvereins zu stärken. Man wolle in allen Stadtteilen des Südbezirks mit eigenen Veranstaltungen und Angeboten präsent sein. „Ich freue mich, dass wir mit Tobias Niebergall ein engagiertes junges Mitglied von den Jusos (SPD-Nachwuchs) als Stellvertretenden Vorsitzenden gewinnen konnten. Wir hoffen, dadurch ein Zeichen setzen zu können, dass der Ortsverein auch für junge Leute da ist.“ so Kase.

Auch mit der Wahl von Yurdakul Kaya, die neben ihrer Mitgliedschaft im Integrationsrat auch Vorsitzende der im Oktober vergangenen Jahres neugegründeten und zugleich sehr aktiven Arbeitsgemeinschaft Migration & Vielfalt in der Remscheider SPD ist, soll ein Zeichen setzen. „Wir wollen uns intensiver und offensiver mit dem vielfältigen Bereich der Integration beschäftigen – und zwar der alteingesessenen Migrantinnen und Migranten wie der Flüchtlinge. Hier wartet einiges an Arbeit auf uns.“ so Kase.

Auch die wichtige Zielgruppe der Frauen- und Gleichstellungspolitik ist im Vorstand der SPD im Remscheider Südbezirk vertreten. Erst vor wenigen Wochen hat sich ein Frauennetzwerk in der Remscheider SPD etabliert, zu deren Initiatorinnen die stv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Remscheid-Süd, Stefanie Bluth, gehört.

„Mit unseren drei Stellvertretern sind wir inhaltlich sehr breit aufgestellt – davon verspreche ich mir eine sehr abwechslungsreiche und intensive Arbeit.“ so Kase. Für das laufende Jahr wolle man auf mehreren Stadtteilfesten aktiv teilnehmen, mehrere Einrichtungen besuchen und den Austausch mit Vereinen suchen. „Wir wollen eine Partei der kurzen Wege sein. Die Bürgerinnen und Bürger sollen nicht zu uns kommen müssen, sondern wir kommen zu ihnen!“ so Kase.