Die SPD-Fraktion lehnt eine Ausgliederung der Kindertageseinrichtungen aus dem Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen ab.

Die Verortung der Kindertageseinrichtungen im Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen hat sich in der Vergangenheit bewährt. Es entzieht sich der Kompetenz des Rates, auf die Zuschnitte von Fachdiensten und Dezernaten Einfluss zu nehmen. Die CDU-Fraktion greift massiv in die Organisationshoheit des Oberbürgermeisters ein. Burkhardt Mast-Weisz ist als Oberbürgermeister und war als ehemaliger Sozialdezernat immer Garant für eine gute und verlässliche Betreuung gewesen. Auf ihn und die SPD können sich die Eltern in unserer Stadt verlassen.

Erden Ankay-Nachtwein
Katharina Keil.

„Die CDU-Fraktion versucht, Einfluss bei der Nachbesetzung der Leitung des Fachdienstes Jugend, Soziales und Wohnen auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen zu nehmen. Wir haben wahrlich mit dem bedarfsgerechten Ausbau der Kitaplätze und der Sicherung der Finanzierung der Einrichtungen genug Probleme, die es zu lösen gilt. Wir haben die Kinder, die Erzieherinnen und Erzieher im Fokus unserer Arbeit und nicht den Einfluss auf verwaltungsinterne Organisation“, sagt Katharina Keil, Sprecherin im Jugendhilfeausschuss und stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Eine Ausgliederung in den Bereich Schule oder sogar als eigenständige Einheit betont nicht die Wichtigkeit der Kindertageseinrichtungen, sondern führt zu großer Unsicherheit in den Kindertageseinrichtungen und bei deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Wir stehen an der Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Kindertageseinrichtungen, die jeden Tag wertvolle Arbeit für die Kinder in unserer Stadt leisten und halten davon gar nichts, die unterschiedlichsten pädagogischen Ansätze zusammen zu führen oder zu separieren“ betont Erden Ankay-Nachtwein, Sprecherin im Ausschuss für Schule.

„Dass Frau Jüttner bereits personelle Vorstellungen hat, verwundert doch sehr, wenn man bedenkt, dass auch diese Stelle ausgeschrieben werden muss“, betont Katharina Keil.