Wasser ist ein hohes öffentliches Gut – und die Wupper-Talsperre immer einen Besuch Wert!

Wozu wurde die Wupper-Talsperre überhaupt gebaut? Wie funktioniert die Regulierung über die unterschiedlichen Jahreszeiten mit unterschiedlichem Niederschlag? Wie wird die Sicherheit des Staudamms überwacht und gesichert? Und wie wirkt sich der Klimawandel auch auf das Stauvermögen der Wupper-Talsperre aus? Diese und viele Fragen mehr standen im Mittelpunkt eines Besuches von Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Lennep am vergangenen Samstag.

„Wasser ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen für uns Menschen. Wir in der Bergischen Region haben das Glück, viele Talsperren in unserem Umfeld vorzufinden. Einige dienen der Trinkwasserversorgung – andere sind zur Regulierung des Wasserstandes in der Wupper oder zur Freizeitnutzung vorhanden. Um Informationen aus 1. Hand zu erhalten ist es uns gelungen den Wupperverband für unsere 2. Veranstaltung zum Thema Wasser und Talsperren gewinnen zu können.“ so der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Lennep, Jürgen Kucharczyk.

Schon mit dem Einsatz für den Erhalt der Panzertalsperre machte die SPD Remscheid deutlich wie wichtig ihr das Thema Wasserversorgung für die Menschen in Remscheid ist. Die Vor-Ort-Bbesichtigung und Information über die Sanierungsarbeiten der Panzertalsperre war der erste Einstieg in das wichtige Zukunftsthema Wasserversorgung und Wasserschutz.

Kompetent besetzt war beim Vor-Ort-Termin der Gastgeber Wupperverband. An der Spitze der Vorstand des Wupperverbands Georg Wulf, Betriebsleiter Jürgen Fries (für die Talsperrenbewirtschaftung der 14 Talsperren zuständig) und Markus Reich, Standortverantwortlicher für die Wupper-Talsperre. Mit dem neuen Film über den Wupperverband, der die Aufgaben, Zuständigkeiten, Mitglieder, Sicherheit und vielfältigen Aufgaben über die Talsperren, Klärwerke und Gewässer im Wupperverbandsgebiet zeigte, wurde der Informationsaustausch eröffnet. Die anschließende Power-Point Präsentation über die Geschichte, den Bau und die heutigen Kapazitäten so wie Aufgaben der Talsperre regten einige Teilnehmer zu Fragen wie:

Wozu wurde die Wupper-Talsperre überhaupt gebaut? Wie funktioniert die Regulierung über die unterschiedlichen Jahreszeiten mit unterschiedlichem Niederschlag? Wie wird die Sicherheit des Staudamms überwacht und gesichert? Und wie wirkt sich der Klimawandel auch auf das Stauvermögen der Wupper-Talsperre aus?

Die vielen Fragen der Mitglieder des SPD-Ortsvereins, die sich während des Vortrags ergaben, wurden kompetent und ausführlich von den Hausherren des Wupperverbandes beantwortet.

In der Diskussion über Vorhaben und Bestrebungen eventueller Privatisierung der Wasserwirtschaft in Deutschland, waren sich alle Anwesenden einig: Wasser ist eines der höchsten Naturgüter für die Menschen und muss, wie im Grundgesetz festgeschrieben, auch für zukünftige Generationen in staatlicher / öffentlicher Hand und Zuständigkeit bleiben!

Den Höhepunkt der Informationsveranstaltung bildete die Führung durch die technischen Anlagen und den Sicherheitsstollen im Damm der Wupper-Talsperre. Sachkundig und bemerkenswert qualifiziert wurden die Fragen zur technischen Steuerung der Ein-, Aus- und Überläufe der Talsperre von dem Standortverantwortlichen Markus Reichbeantwortet. Die Besichtigung der Stromerzeugungsanlage mit einer Kraftwerksleistung von 2,4 Megawatt bildete den Abschluss der Staumauerbegehung.

„Ich gehe davon aus – und hier spreche ich Namen aller Mitglieder des Ortsvereins – dass wir heute einen perfekten Besichtigungstermin erleben durften, der uns einen außerordentlichen Einblick in die Struktur, Technik und Aufgaben der Wupper-Talsperre und des Wupperverbandes ermöglichte. Wir werden das Thema Wasserversorgung und Talsperren weiterhin auf unserer Agenda haben!“ so der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Lennep Jürgen Kucharczyk.