Wildlebende Population in Remscheid!

Vielen Remscheidern ist nicht bewusst, wie viele verwilderte Katzen es in Remscheid gibt und wie viele Ehrenamtler schon seit Jahren gegen das Elend dieser Tiere kämpfen. Die Katzenschutzverordnung soll dies verhindern und das Stadtbild nicht mehr mit verwahrlosten Katzen prägen!

Aus aktuellem Anlass nimmt die SPD-Unterbezirksvorsitzende Christine Krupp folgendermaßen Stellung:  „Ich habe selbst zwei Hauskatzen und es kann nicht sein, dass man verwahrloste Hauskatzen auf den Straßen und in den Wäldern in Elend zurücklässt und sie praktisch auswildert!“

Da die Fortpflanzungszeit der verwilderten Hauskatzen beginnt, sei eine politische Lösung umso dringlicher. Allein die Fakten machen deutlich, dass eine Katzenschutzverordnung bitter notwendig ist:

 

  • Vom 01.01. bis 30.06.2018 wurden 64 Fundkatzen im Tierheim Remscheid aufgenommen. Es wurden lediglich nur 5 Katzen vermisst und von ihren Besitzern wieder aufgenommen.
  • Für die Kosten der verwahrlosten Katzen im Tierheim Remscheid  muss die Stadt Remscheid aufkommen.
  • Auch die Sterblichkeit der wildgeborenen Kitten liegt wegen mangel Ernährung, Inzucht und Krankheiten trotz Rettungsversuche sehr hoch.

Das Projekt „Straßenkatzen Remscheid“, welches in Kooperation mit dem Tierschutzverein Remscheid und Radevormwald e.V. und der Politik in Remscheid steht, möchte Katzenelend in Remscheid verhindern.

 

Daher rufen wir gemeinsam die Remscheider Tierschutzfreunde und Interesseierte auf am 05. Februar 2019 um 17:00 Uhr an der öffentlichen Ausschusssitzung für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung teilzunehmen und unser gemeinsames Anliegen zu verdeutlichen.