200.000 Euro Nothilfe – Remscheid lässt Kultur und Brauchtum auch in der Krise nicht im Stich!

Bild: Thomas Wunsch

Soeben erreichte uns die Mitteilungsvorlage der Verwaltung, dass die Bemühungen um einen kommunalen Rettungsfond für Kultur und Brauchtum erfolgreich waren.

An dem Programm und seinen Voraussetzungen wurde gefeilt, um insgesamt 200.000 Euro zu stemmen, die – sobald beschlossen – unbürokratisch an Künstlerinnen, Künstler, Kulturvereinen, Heimat- und Brauchtumsvereine ausgezahlt werden sollen.

„Der Hauptausschuss wird am Donnerstag sicherlich mit großer Mehrheit grünes Licht geben. Dann können die ersten Anträge gestellt werden, im Verfahren kommt dem Kulturausschuss die Aufgabe zu, über die Anträge auf Vorschlag der Verwaltung zu entscheiden. Das sollte auch zügig geschehen, beispielsweise in vier Tranchen. Das entspräche auch dem Vorgehen bei der kommunalen Kulturförderung“, führte die kulturpolitische Sprecherin der SPD, Ratsmitglied Christine Krupp aus. Das Programm sei ideal, um beispielsweise kleinen Vereinen zu helfen. Ich denke an die Heimatspielbühne Lüttringhausen, den Verein Echt Kremig oder die Handpuppenbühne Hasenberg.

Aber auch an die Organisation von pandemiegerechten Veranstaltungen, um Künstlerinnen und Künstler die lang ersehnten Auftrittsmöglichkeiten zu bieten und Firmen der Veranstaltungsbranche eine Beschäftigung zu ermöglichen“, so Christine Krupp weiter. „Ein großer Dank geht an die Verwaltung, die damit einen wichtigen Impuls für das Remscheider Kulturleben gibt.“