Viel zu früh – Nachruf zum Tode von Thomas Oppermann

Die Remscheider SPD ist bestürzt über den plötzlichen Tod des Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Thomas Oppermann. Oppermann war gestern Abend bei der Vorbereitung eines Live-Interviews mit dem ZDF zusammengebrochen und anschließend im Universitätsklinikum Göttingen verstorben. „Thomas Oppermann war einer der profiliertesten Parlamentarier des Deutschen Bundestages und hat sich insbesondere in seiner Zeit als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion um unser Land verdient gemacht. Sein plötzlicher Tod hinterlässt nicht nur eine große Lücke in der sozialdemokratischen Familie!“ so die Vorsitzende der Remscheider SPD, Christine Krupp.

Die stv. Vorsitzende der Remscheider SPD, Dr. Stefanie Bluth, erinnert sich an die große Leistung von Thomas Oppermann während seiner Zeit im Deutschen Bundestag:

„Als 2015 unser Land vor enormen Herausforderungen stand, über 1 Mio. Menschen aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufzunehmen, hat Oppermann als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion maßgeblich die parlamentarische Unterstützung für den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel organisiert. Darüber hinaus hat er stets gemahnt, die Kommunen mit dieser großen Herausforderung nicht allein zu lassen.“

„Thomas Oppermann ein Mensch mit Überzeugung, der das klare Wort nicht gemieden hat. Nach der Bundestagswahl 2017 zog mit der AfD erstmals seit 1953 wieder eine rechtsextreme Partei in den Deutschen Bundestag ein. Auch oder gerade als Vizepräsident des Deutschen Bundestages hat er stets klare Kante gegen die AfD gezeigt. Er war im besten Sinne ein Diener unseres Landes!“ ergänzt ihr Kollege Ralf Gassen.