Familien in Corona entlasten! Land muss jetzt auch rasch helfen!

Bild: Thomas Wunsch, Remscheid.

Die Stadt Remscheid will nicht länger warten, bis ein Signal aus Düsseldorf kommt und wird nun zur nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses vorschlagen, dass die Stadt Remscheid auf die Hälfte der geleisteten Elternbeiträge für die Betreuung in der Tagespflege, den Tageseinrichtungen und im Offenen Ganztag für die Monate Februar bis zunächst April verzichtet bzw. diese zurückerstattet.

Dazu erklärt Sven Wolf, der Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion und Landtagsabgeordnete: „Ein deutliches Signal ging bereits in Richtung der Landesregierung, dass Kommunen bereit sind – so auch Remscheid – ihren Teil zu übernehmen.

Daher ist es gut, dass Eltern, die Beiträge für nicht geleistete Betreuung zurückbekommen sollen und die Stadt Remscheid auf die Hälfte verzichten will. Der Remscheider Stadtrat hat in den letzten Monaten bereits immer wieder so beschlossen.

Aufgrund des Appells von FDP-Familienminister Dr. Joachim Stamp haben in den vergangenen Monaten viele Eltern ihre Kinder zu Hause betreut. Auch Schließungen durch Quarantäne führten dazu, dass viele Kinder nicht in Kindergärten,  Kindertageseinrichten oder in den Offenen Ganztag gehen konnten.

Es ist jetzt dringend notwendig, dass auch die Landesregierung eine Entscheidung trifft und die Elternbeiträge für Kitas und die Offene Ganztagsbetreuung für die Zeit des Ausfalls zur Hälfte übernimmt und ihren Anteil trägt!“

Wolf weiter: „Die pandemische Lage wird uns auch noch einige Zeit begleiten, so dass Einschränkungen bei der Betreuung bleiben werden. Das belastet besonders die Familien in unserer Stadt. Ein gutes Zeichen ist es, wenn wir sie zumindest finanziell entlasten. Das Land muss nun auch rasch handeln. Genug Geld steht im Rettungsschirm des Landes zur Verfügung.“