Transformation verschlafen – wieder sollen 60 Arbeitsplätze in Remscheid wegfallen!

Bild: Thomas Wunsch

„Das ist eine große Sauerei wie hier mit den Beschäftigten von

ThyssenKrupp umgesprungen wird. Über 60 Arbeitsplätze werden hier auf eine obskure Art und Weise abgeschafft!

Die Menschen sind schon durch die Corona-Pandemie stark belastet, nun sind sie ihren Job los, das geht gar nicht!“ so Jürgen Kucharczyk, stellv. Fraktionsvorsitzender der SPD und Vorsitzender des Sozialausschusses im Rat der Stadt.

„Hier müssen alle Beteiligte an einen Tisch. Per Mail ein Werk zu schließen ist scheinbar die neuzeitliche digitale Art mit Menschen umzugehen!“

Dazu Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Eine Schließung des Standortes von ThyssenKrupp Gerlach ist für die dort Beschäftigten fatal. Wir sollten um jeden Arbeitsplatz hier in Remscheid ringen. Offensichtlich wurde die Transformation von der Geschäftsleitung verschlafen! Mit guten Mitarbeitern und dem vorhandenen Maschinenpark hätte man auch weiterhin in Remscheid moderne Produkte herstellen können.

Man muss jetzt abwarten, wie sich die Verhandlung des Betriebsrates mit der Geschäftsleitung entwickeln. Inwieweit eine sozialverträgliche Lösung gefunden wird, bleibt abzuwarten!“