„Wir wollen eine Aufwertung für die Sportplätze Klausen, Hackenberg und Neuenkamp“

Gestaltungsmehrheit fordert Ausweitung des Sportentwicklungsplans

Bild: Thomas Wunsch

Die Fraktionen von SPD, Grüne und FDP fordern die Verwaltung in der Sitzung des Sportausschusses am Donnerstag, 7. Oktober, auf, den vorgelegten Sportentwicklungsplan auszuweiten. Insbesondere für den 1. FC Klausen in Lüttringhausen und die SG Hackenberg fordert die Gestaltungsmehrheit Nachbesserungen, um baldmöglichst eine Aufwertung für die dortigen Sportplätze zu erreichen. Zudem sollen die Umwandlung der Sportanlage Neuenkamp sowie die Einzeichnung von Laufstrecken umgesetzt werden.

Torben Clever, sportpolitischer Sprecher der FDP und Vorsitzender des Sportausschusses: „Wir wollen Reinshagen als zentralen Ort für die Leichtathletik aufwerten und den jüngsten Vorschlag des Sportbundes umsetzen. Mit einer Rundlaufbahn und mit Flächen für Sprung- und Wurfdisziplinen können wir die Defizite aus der bisherigen Planung für die Leichtathletik in Hackenberg möglichst weitgehend ausgleichen.“

„Der 1. FC Klausen, die SG Hackenberg und der BV 10 haben seit vielen Jahrzehnten einen enorm hohen Stellenwert für die Jugend-, Vereins- und Stadtteilarbeit. An allen drei Standorten braucht es nun zeitnahe bauliche Aufwertungen, um diese wichtige Arbeit fortsetzen zu können.“, ergänzt Michael Büddicker, sportpolitischer Sprecher der SPD. „Dass eine Allianz aus CDU, Linke und AfD den Umbau in Hackenberg ablehnt, ist für uns absolut unverständlich. Mit einer solchen Aktion lässt man die Bürgerinnen und Bürger und insbesondere die Kinder und Jugendlichen im Stich.“

David Schichel, Fraktionsvorsitzender der Grünen: „Wir möchten die Stadt Remscheid bitten zu prüfen, ob die Sportanlage Klausen in die mit dem erfolgreichen Programm „Grün statt Grau“ eingeleitete nachhaltige Entwicklung des Gewerbegebietes Großhülsberg konzeptionell eingebettet werden kann und wie die ansässigen Unternehmen an der Entwicklung beteiligt werden können. Eine Überlegung wäre zum Beispiel, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firmen ein Sport- und Bewegungsangebot zu machen, was eine zusätzliche Attraktivität für deren Arbeitsstelle bedeuten kann – und das kann gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein kleiner, aber wichtiger Anreiz sein.“