Neustart der Nachbarschaftsgespräche: SPD zieht positives Fazit

Bild: Thomas Wunsch

Nach anderthalbjähriger pandemiebedingter Pause haben die Remscheider SPD und die SPD Ratsfraktion im Herbst die beliebten Nachbarschaftsgespräche wieder aufgenommen – und das Interesse ist ungebrochen. Ob in Lennep, in der Morsbach oder in Klausen: Bei allen drei Terminen sind zahlreiche Bürger*innen der Einladung gefolgt und haben ihre Sorgen, Wünsche und Ideen eingebracht.

Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Nachbarschaftsgespräche weiterhin so positiv aufgenommen werden. Politik wird für die Menschen gemacht und insofern ist es uns enorm wichtig mitzubekommen, was die Remscheider*innen bewegt. Unsere Nachbarschaftsgespräche bieten dafür den idealen Rahmen und ich freue mich schon auf viele weitere Vor-Ort-Termine in unserer Stadt.“

Den Anfang machte am 29. Oktober das Nachbarschaftsgespräch in Lennep. Hier ging es unter anderem mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Jürgen Kucharczyk vom Kreishaus über die Kölner Straße. Am Lenneper Bahnhof wurde schließlich die bauliche Aufwertung begutachtet und über das Problem der „Autoposer“-Szene diskutiert.

Beim nächsten Termin am 5. November in der Morsbach standen dann das Hochwasser und seine schlimmen Folgen im Fokus. Zahlreiche Morsbacher*innen berichteten OB Mast-Weisz, dem Fraktionsvorsitzenden Sven Wolf und der Vorsitzenden der SPD Remscheid Christine Krupp, wie sie die Katastrophe Mitte Juli erlebt haben. Bei einem Rundgang durch die Ortschaft wurde deutlich, dass zwar bereits viele Schäden beseitigt wurden, aber noch zahlreiche Wohnungen renoviert und Heizungen repariert werden müssen.

Am 19. November ging es schließlich nach Lüttringhausen zum 1. FC Klausen. Hier konnten sich OB Mast-Weisz, Sven Wolf, Lüttringhausens Bezirksbürgermeister Jürgen Heuser und weitere Mitglieder der Bezirksvertretung von der „gelebten Nachbarschaft“ und der außergewöhnlichen Jugendarbeit in Klausen überzeugen. Bei Kaffee und Kuchen kamen viele gute Gespräche über Sport, Quartiersentwicklung und Flüchtlingshilfe zustande. Zudem wurde über die geplante Aufwertung des Sportplatzes Klausen diskutiert.

Aufgrund der regen Beteiligung und des überaus positiven Feedbacks der Bürger*innen setzen die Remscheider SPD und die SPD Ratsfraktion die Nachbarschaftsgespräche auch im kommenden Jahr fort. Je nach Pandemielage wird es voraussichtlich im Frühjahr 2022 neue Termine geben.