Mangelnde Souveränität: Lenneper SPD sieht sich in der Forderung nach Rücktritt von Markus Kötter bestätigt

Die jüngsten Äußerungen von Markus Kötter, der am Mittwochabend mit der entscheidenden Stimme eines AfD-Mitgliedes zum Bezirksbürgermeister von Lennep gewählt worden ist, bestätigen die Lenneper SPD in ihrer Forderung, dass Kötter sein Amt umgehend niederlegen soll. „Die ersten 24 Stunden im neuen Amt sind durch mangelnde Souveränität, das Werfen von Nebelkerzen und falsche Behauptungen durch den neuen Bezirksbürgermeister gekennzeichnet gewesen, die dem Amt als Bezirksbürgermeister von Lennep schlicht nicht würdig sind.“, so der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Lennep, Daniel Pilz.

Die jüngsten Äußerungen von Markus Kötter, der am Mittwochabend mit der entscheidenden Stimme eines AfD-Mitgliedes zum Bezirksbürgermeister von Lennep gewählt worden ist, bestätigen die Lenneper SPD in ihrer Forderung, dass Kötter sein Amt umgehend niederlegen soll.

„Die ersten 24 Stunden im neuen Amt sind durch mangelnde Souveränität, das Werfen von Nebelkerzen und falsche Behauptungen durch den neuen Bezirksbürgermeister gekennzeichnet gewesen, die dem Amt als Bezirksbürgermeister von Lennep schlicht nicht würdig sind.“, so der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Lennep, Daniel Pilz.

Mit Verwunderung habe man in einer der beiden örtlichen Tageszeitungen gelesen, dass Markus Kötter Stimmen aus den Reihen der SPD-Fraktion für sich bei der Wahl zum Bezirksbürgermeister für möglich hält. „Ich stelle hiermit klar, dass alle drei SPD-Mitglieder in der Bezirksvertretung Lennep nicht für Markus Kötter gestimmt haben.“, so Daniel Pilz.

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Lennep, Daniel Pilz, zeigte sich ferner irritiert von der Behauptung Kötters, dass der aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretene ehemalige Bezirksbürgermeister Rolf Haumann (GRÜNE) bei seiner Wahl vor zwei Jahren eine Stimme des AfD-Mitglieds bekommen haben könnte.

„Diese Äußerung ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten und Herrn Haumann gegenüber schlichtweg unwürdig. Herr Haumann hat, anders als Herr Kötter, auf die Stimme aus den Reihen der AfD zu keinem Zeitpunkt spekuliert. Darüber hinaus wäre sie nicht entscheidend gewesen. Dieser Relativierungsversucht ist schlichtweg ungeheuerlich.“, so Daniel Pilz.

„Ein Bezirksbürgermeister, der ohne Rücksicht auf das Ansehen anderer mit Nebelkerzen und falschen Behauptungen agitiert, ist im wahrsten Sinne des Wortes fehl am Platz. Er soll sein Amt umgehend zur Verfügung stellen und den Platz für einen echten Neuanfang für Lennep frei machen.“, so Pilz.