Tradition oder Brauchtum – war das hier die Frage?

Gemeinsames Weihnachtsbaumschmücken der Lenneper SPD mit den Bewohnern der Lebenshilfe-Wohnstätte an der Max-Planck-Straße fand zum zweiten Mal statt. Die Frage, ab wann aus einer Tradition ein Brauchtum oder aus einem Brauchtum Tradition wird, stellte sich nicht wirklich, als am vergangenen Freitag bereits zum zweiten Mal Mitglieder der Lenneper SPD mit den Bewohnern der Lebenshilfe-Wohnstätte an der Max-Planck-Straße in Lennep gemeinsam einen Weihnachtsbaum schmückten. Dieser stammt, wie im vergangenen Jahr aus, aus der Nachbarstadt Ronsdorf und wurde vom stv. Vorsitzenden der Ronsdorfer SPD, Andreas Bergert am Vortag vor Ort abgeliefert.

Die Idee zu dieser Aktion voriges Jahr Sabine Krause-Janotta, Mitglied der Lebenshilfe Ortsvereinigung Remscheid und seit der vergangenen Kommunalwahl direktgewähltes Ratsmitglied für den Bereich Knusthöhe. „Die Bewohner und die Beschäftigten haben unter den Einschränkungen der Covid19 – Pandemie besonders zu leiden gehabt. Deswegen wollten wir Ihnen mit unserer Aktion ein „Danke schön!“ sagen – und aus einem „Danke schön!“ wurde die Idee, hieraus eine regelmäßige Aktion zu machen.“

Der Vorsitzende der Lenneper SPD, Daniel Pilz, war im vergangen Jahr bereits dabei und hatte in diesem Jahr Schokoladen-Nikoläuse für Bewohner und Beschäftigte besorgt. „Für uns Lenneper ist die Lebenshilfe eine Institution, auf die wir stolz sein können. Sie unterstützt Menschen mit Behinderung und deren Familien auf vielfältige Art und Weise. Wenn es die Lebenshilfe nicht gäbe, müsste man sie erfinden.“, so Pilz.

Beim Weihnachtsbaumschmücken war von der Ronsdorfer SPD die Bezirksvertreterin Sabrina Beckmann, die Lenneper Bezirksvertreterin Regine Youssofi sowie Elen Albrink und Jana Kinnen von den Jusos dabei. Alle waren mit Begeisterung beim Weihnachtsbaumschmücken dabei.

Die Frage, ob das Weihnachtsbaumschmücken nun ein Brauchtum oder eine Tradition sei, war dabei völlig irrelevant. Im kommenden Jahr soll die Aktion wiederholt werden.