KW 2020: Bildung, Sport und Kultur

Bildung Für uns Remscheider Sozialdemokraten sind Bildung und lebenslanges Lernen der Schlüssel zur Zukunft: Denn eine gute Bildung eröffnet gerechte Chancen für das Leben eines jeden Einzelnen nützt so der ganzen Gesellschaft. Die Schulabschlüsse unserer Kinder und ihre Ausbildung dürfen nicht vom Geldbeutel der Eltern, ihrer Herkunft, ihrem Stadtteil oder ihrem Geschlecht abhängig sein. Bildung ist der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben, das Aufstieg durch Bildung ermöglicht und ein Leben frei von Armut. Deshalb wollen wir, dass kein Kind durch die Einschränkungen während der Corona-Pandemie auf Dauer Nachteile erleidet, dazu gehört auch das gemeinsame Bemühen von Schulträger und Schulen entstandene Wissenslücken zu schließen. Auf Initiative der Remscheider SPD wurde die Bildung vom Elementarbereich bis zur neuen Hochschule gestärkt und ausgebaut. Doch es gibt noch viel zu tun:

Elementarbereich

  • Wir bauen die Kinderbetreuung in Kitas und Kindertagespflege weiter aus. Wir setzen dabei auch auf eine den Elternwünschen entgegenkommende Flexibilisierung der Betreuungszeiten, um insbesondere Eltern in Schichtarbeit in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen.
  • Wir sind der Meinung, eine 24-Stunden-Kita gehört zum Basisangebot einer Großstadt. Grundlage dafür ist der Elternwille, der endlich jährlich wiederkehrend seitens der Stadt mit dem Verfahren „LITTLE BIRD“ erhoben wird, um den Bedarf zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen in den zuständigen Ratsgremien beraten werden.
  • Wir streben im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten die beitragsfreie Kinderbetreuung im Kindergarten- und in der Grundschule an.
  • Wir würdigen die Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kindergärten und setzen uns deshalb dafür ein, dass die Bezahlung verbessert wird.

Grundschule sanieren, erweitern und neu bauen

  • Wir bauen die Betreuungsangebote an Schulen aus und investieren dabei in eine Qualitätsoffensive, in dem wir auch für eine tarifgebundene Vergütung der Beschäftigten sorgen und die Träger entsprechend finanziell ausstatten.
  • Wir setzen uns ein für verlässliche, gebundene Ganztags-Grundschulen, so dass Eltern die Möglichkeit haben, während der Arbeitszeit ihr Kind gut und verlässlich unterzubringen.
  • Wir wollen, dass jede Schülerin und jeder Schüler in der Schule ein gesundes und kostenloses Mittagessen erhält. Zugleich wollen wir erreichen, dass die Mensen und Schulkioske abfallvermeidend und ressourcenschonend arbeiten. Sie sollen möglichst fair gehandelte Produkte anbieten, da Remscheid Fairtrade Town ist.
  • Wir haben Glück. Es werden wieder mehr Kinder geboren und sie brauchen natürlich einen Schulplatz. Dafür müssen alte Schulen erweitert oder neue Schulen geplant werden. Hier kämpfen wir dafür, dass nicht nur die Mindestfläche für ein Kind geplant, sondern zusätzlich Flächen zum Lernen bereitgestellt werden.
  • Wir sorgen dafür, dass zeitgemäßes digitales Lernen bereits in der Grundschule beginnt. Hier müssen selbstverständlich Grundlagen im Umgang mit Geräten und Online-Angeboten gelegt werden, dazu gehört auch der Support durch die Stadt Remscheid. Daher fordern wir auch hier eine flächendeckende Ausstattung mit moderner digitaler Infrastruktur.
  • Wir wissen, einige Grundschulen stehen vor größeren Herausforderungen als andere Schulen. Für Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, soll es hier besondere Förderangebote geben, da die deutsche Sprache der Schlüssel zum schulischen Lernerfolg und zur Teilhabe ist. Zwei Sprachen sicher zu beherrschen, ist eine Bereicherung und eine große Chance. Schulsozialarbeiter sollen hier über dem Maße eingesetzt werden, damit Kinder passgenaue Unterstützung erhalten. Dort wo viel Bedarf ist, müssen auch viele Ressourcen hin.

Weiterführende Schulen

  • Wir wollen alle Schülerinnen und Schüler in den weiterführenden Schulen bis zum Schuljahr 2023/2024 mit Endgeräten ausstatten und für den technischen Support durch die Stadt Remscheid sorgen, so schaffen wir die besten Bedingungen für digitales Lernen.
    • Wir wollen ausgezeichnete Bildung im Bereich Digitalisierung gewährleisten. In allen Schulgebäuden werden wir die Ausstattung mit frei zugänglichem, schnellem WLAN und ein verbessertes pädagogisches Netz umsetzen.
    • Wir wissen, alle Remscheider Schulen brauchen eine digitale Lern- und Arbeitsplattform. Digitale Bildung bedeutet auch, Medienkompetenzen zu vermitteln und Medienkonsum kritisch zu reflektieren.
    • Wir wollen, dass Internet und Neue Medien wie selbstverständlich in den Unterricht eingebaut werden. Hierzu müssen Lehrkräfte in großem Maße weitergebildet werden. Dafür muss es auch in Remscheid Fort- und Weiterbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer geben.
  • Wir wissen, Lerngruppen organisieren sich heute oftmals nicht mehr in Klassenverbänden, sondern Kinder arbeiten in ihrem eigenen Tempo alleine oder in Gruppen an Projekten. Damit sie das auch können, müssen Räume flexibler genutzt werden können. Darum setzten wir uns für flexible Raumlösungen und flexible Lernmöbel ein.
  • Wir werden die Außenflächen aller Schulen unter die Lupe nehmen. Kinder und Jugendliche sollen angemessene und moderne Aufenthaltsflächen erhalten. Die Gestaltung soll dabei nach dem Motto „Mehr Grün statt Grau“ erfolgen und die Schülerinnen und Schüler in die Planung mit einbeziehen.
  • Wir schaffen außerschulische Lernorte (sog. Dritte Orte), um modernen Unterricht für alle Schule zu ermöglichen, dazu zählen unter anderem – auch als Ferienangebote:
    • das RöLab für Naturwissenschaften und Medizin im Deutschen Röntgen-Museum;
    • die Angebote für Umwelt-, Natur- und Nachhaltigkeitspädagogik in der Naturschule Grund;
    • der Aufbau des ToolLab für Informatik, Technik und Handwerk auf dem Honsberg.
  • Wir werden die Ausstattung der Schulen mit Schulsozialarbeitern verbessern, um Lehrerinnen und Lehrer zu entlasten, Eltern zu unterstützen und Schülerinnen und Schüler Hilfestellung zu geben. Dabei lehnen wir prekäre Beschäftigung oder Kettenverträge ab.
  • Wir werden die Sanierung der Schulgebäude fortsetzen. Das gilt auch für die Fortführung der Hygiene- und Reinigungsplanung im Kontext der Corona-Pandemie. Gegen Beschädigungen der Einrichtungen oder Gebäude soll umgehend und massiv vorgegangen werden. Schulsozialarbeit, Hausmeister, Reinigungskräfte sollen schnell und gemeinsam mit Lehrerschaft und SchülerInnen-Vertretung zusammen handeln. Wachsender Raumbedarf, höhere Energieeffizienz, veränderte Anforderungen und der Ganztag machen es auch erforderlich Neubauten zu errichten. Das sind unter anderem:
    • Alle weiterführenden Schulen brauchen eine Mensa, ein Selbstlernzentrum, Pausenflächen und eigene Räume für die Nachmittagsbetreuung;
    • Mehrfachsporthalle an der Albert-Einstein-Gesamtschule;
    • Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung am Hauptbahnhof;
    • Zusammenführung der Hauptschule Hackenberg an einem Standort.
  • Wir stärken die frühe Berufsorientierung und die Beratung. Kein junger Mensch soll ohne Abschluss oder Anschluss nach der Schule dastehen. Als Sozialdemokraten stehen wir dafür, dass alle jungen Menschen in Remscheid eine Perspektive angeboten bekommen. Dafür setzen wir auf unsere Bildungspartner und die örtliche Wirtschaft.
  • Wir wollen ein Konzept „Bewegte Schule“ fördern. Deshalb möchten wir die Schulen auffordern, sich an den jährlichen Bundesjugendspielen zu beteiligen. Wir streben an, dass bis 2025 alle Remscheider Kinder spätestens in der Grundschule schwimmen können. Dabei setzen wir auf ein Netzwerk von Schule, Schwimmvereinen und Sportverwaltung. Wir werden zugleich die Ausbildung von Rettungsschwimmern und Übungsleitern für Schwimmkurse fördern.
  • Wir sehen, die „Bildungslandschaft Lennep“ ist ein überregional bekanntes gelungenes Beispiel dafür, wie unterschiedliche Schulformen und Jugendhilfe für die Kinder im Stadtteil zusammenarbeiten. Auf unsere Initiative hin sollen ähnliche Kooperationen in anderen Stadtteilen entstehen.
  • Wir stehen dafür ein, dass die Inklusion aller Kinder oberste Priorität hat. Wann immer möglich, sollen sie gemeinsam lernen und trotzdem individuell gefördert werden. Auch in den Ferien und an den Wochenenden schaffen wir ausreichende und vielfältige Angebote für Kinder.
  • Wir sehen, die Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen sprechen für den integrierten Ganztag und das längere gemeinsame Lernen, deshalb unterstützen wir die Entwicklung weiterer integrierter Ganztagsangebote an weiterführenden Schulen und setzen uns für ein längeres gemeinsames Lernen ein.
  • Wir unterstützen die Förderung der Mehrsprachigkeit in Remscheid, um den internationalen Austausch und Vernetzungen in schulischen und wirtschaftlichen Bereichen zu vereinfachen.
  • Wir unterstützen die Schulen, die bilinguale Zweige aufbauen wollen.
  • Wir unterstützen Schulen, die an Projekten wir „Schule ohne Rassismus“, „Fairtrade School“ oder vergleichbaren Initiativen teilnehmen.

 

Berufliche Bildung

  • Wir stehen für Remscheid als innovativer Arbeitsstandort. Damit das so bleibt und sogar verbessert wird, wollen wir besonders in die berufliche Bildung und die Weiterbildung investieren. Damit begleiten wir die Menschen in unserer Stadt beim digitalen Wandel und gewährleisten, dass unsere Arbeitnehmer auch in der Industrie 4.0 gefragte Fachkräfte bleiben.
  • Wir unterstützen die Berufskollegs in ihren Bemühungen neue Lehrangebote anzubieten und bestehende weiterzuentwickeln, um eine gute Grundlage für eine arbeits- und wohnortnahe berufliche Bildung in Remscheid zu schaffen.
  • Wir setzen uns für den Erhalt der Produktionsschule ein, um mehr Bildungschancen zu eröffnen und Jugendarbeitslosigkeit zu begegnen. In diesem Sinne streben wir an, die Schulabschlusskurse der Volkshochschule näher in der Innenstadt unterzubringen. Das Weiterbildungskolleg soll dauerhaft an der Bökerhöhe seine Heimat finden. Wir unterstützen die Rheinische Fachhochschule mit ihrem Lehrangebot auf dem Honsberg und wollen dieses Angebot fördern, um den Bildungsstandort Remscheid weiterzuentwickeln.

 

Sport

Bild: Thomas Wunsch, Remscheid.
  • Wir schaffen Fuß- und Radwege zwischen den Stadtteilen und Naherholungsgebieten, so dass ganz Remscheid als ein zusammenhängendes Freizeitgebiet wahrgenommen wird. In diesem Zusammenhang ist es uns ein besonderes Anliegen in Zukunft die Balkantrasse und die Trasse des Werkzeugs miteinander zu verbinden. Damit sich Remscheid weiter zu einer Fahrradfreundlichen Stadt entwickelt und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben wird über einen sicheren Fahrradweg von Lennep nach Remscheid zu gelangen. Das Radverkehrskonzept werden wir sukzessive und konsequent umsetzen.

 

  • Wir haben für den Neuen Stadtpark ein umfassendes Modernisierungskonzept vorgelegt. Neben einem Wasserspielplatz wollen wir einen natürlichen Teich an der natürlichen Quelle oberhalb des Gesundheitshauses und eine „Wasserfläche der Ruhe“ am Standort des alten Stadtparkteichs. Wir halten vor allem einen Wasserspielplatz in der Innenstadt in den heißen Sommern für überfällig. Als weitere Besonderheit sollen Grillplätze und mehr Liegebänke geschaffen werden.  Auch halten wir einen Streichelzoo im Stadtpark für ein klares Zeichen für ein familienfreundliches Remscheid. Der Stadtpark soll ein guter Freizeitort für alle Remscheiderinnen und Remscheider sein.

 

  • Wir kämpfen für eine baldige Umnutzung der Remscheider Deponie. Die Fläche bietet ideale Bedingungen für Gastronomie mit schöner Aussicht auf der Höhe, Parcours-Anlage und Mountainbike-Routen am Hang. Über die Trasse sollen der Neue Stadtpark und die Neue Deponie verknüpft werden.
  • Wir wollen unsere Freizeitmöglichkeiten sanieren. Die Trasse des Werkzeugs packen wir an. Wir kämpfen für neue Bänke und eine Beleuchtung der Trasse. Zusätzlich brauchen wir hier ein Ordnungs- und Sicherheitskonzept.
  • Wie wollen auf Grundlage der vorliegenden Planungen den Kuckuck zu einem Familienpark für den Remscheider Süden entwickeln. Wir halten den Kuckuck für ein absolutes Kleinod. Hier begleiten wir den Umbau und wollen Anwohnern Mitsprache ermöglichen.
  • Wir sanieren unsere Spielplätze und setzen uns für neues und modernes Spielgerät ein. Remscheider Kinder und ihre Familien haben die besten Spielmöglichkeiten verdient.

 

  • Wir sind seit Jahren verlässliche Partner für die Remscheider Sportler. Darum kämpfen wir für die Sanierung und Pflege unserer Sportstätten, sowie darum, deren Zuwegungen und barrierefreie Erreichbarkeit zu verbessern. Wir werden uns bei den Planungen des neuen Stadion Hackenberg für ausreichende Parkplätze einsetzen.
  • Wir zählen auch das Freibad Eschbachtal zu unseren Herzensprojekten. Viele Frühschwimmer aber auch Familien aus ganz Remscheid nutzen das Bad, sobald die Saison losgeht. Den Neubau und die Aufwertung wollen wir deshalb mit aller Kraft vorantreiben. Mit dem Neuen Eschbachtal steht uns hier auch ein toller Veranstaltungsort zur Verfügung.
  • Wir wollen, dass der Brückenpark auch an Tagen mit starker Nachfrage von vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden kann. Darum soll die Linie 658 häufiger bis in den Brückenpark fahren und die Parkplatzsituation entspannt werden. Das Ziel, den Brückenpark Müngsten als Teil einer europäischen Bewerbung in das Netzwerk des UNESCO-Weltkulturerbe einzubinden, werden wir mit den Partnern in Italien, Frankreich und Portugal weiterverfolgen.
  • Wir sind mit der Sanierung von Schloss Burg bereits ein gutes Stück vorangekommen. Damit Schloss Burg mehr Bürgerinnen und Bürgern zugänglich ist, wollen wir die Anbindung mit dem ÖPNV stärken.

 

Kultur

Bild: Thomas Wunsch, Remscheid.

Johannes Rau hat in seiner Berliner Rede aus dem Jahre 2000 zutreffend bemerkt: „Kunst und Kultur sind nicht wie Sahne auf dem Kuchen, die man dazu nimmt, wenn es einem gut geht, sondern sie sind die Hefe im Teig. Wer diese Hefe nicht in den Teig tut, der bekommt Steine statt Brot.“ Deshalb setzen wir folgende Akzente:

  • Wir wollen die Bibliothek zu einem „Dritten Ort“ weiterentwickeln. Damit wollen wir einen Ort schaffen, der nicht zuhause ist und nicht Arbeitsort oder Schule. Man fühlt sich hier wohl, schaut gerne mal vorbei, kann bleiben und wieder gehen, Menschen treffen oder auch für sich bleiben. Es gibt etwas zu essen und zu trinken, ohne zum Konsum von Essen und Getränken gezwungen zu sein. Dieses Konzept soll Grundlage für die Neugestaltung und den Umbau der Zentralbibliothek sein, die künftig als Ort zum Arbeiten, Verweilen, Lesen und Begegnen einladen soll. In gleicher Weise wollen wir die Stadtteilbibliothek Lüttringhausen in die ehemalige Feuerwache verlagern, um dort einen barrierefreien Dritten Ort im Herzen Lüttringhausens zu entwickeln.

 

  • Wir werden die Musik- und Kunstschule an ihrem neuen Standort dabei unterstützen, ihre Rolle als kulturelles und kreatives Begegnungszentrum auszubauen. Wir wollen den Honorarkräften die Möglichkeit geben, in ein festes Beschäftigungsverhältnis bei der Stadt Remscheid zu wechseln, um ihnen mehr soziale Sicherheit zu geben. In den Sommermonaten soll der Garten als Veranstaltungsort belebt werden. Das Haus soll auch stärker als offener Ort für Kunst, Ideen und Kreativität genutzt werden, beispielsweise in Form von Kunstwettbewerben. Wir wollen Barrieren zur Teilhabe an Kunst und Kultur abbauen.

 

  • Wir unterstützen das Teo Otto Theater und die Bergischen Symphoniker als feste Bestandteile des Bergischen und Remscheider Kulturlebens. Sie sollen auch zukünftig mit einem angemessenen Budget gefördert werden. Wir streben an, die Angebote stärker auch für Jüngere zu öffnen und auszurichten. Die Reihe „On Fire“ hat bewiesen, wie begeisternd Orchestermusik in neuen Formen sein kann. Mehr Angebote für junge Leute im Theater (Comedy, Kabarett), um den Rückgang der Abonnements von jungen Menschen entgegen zu treten. Während den Pausen oder zum Beginn soll das Teo-Otto-Theater 5-10-minütige Kostproben anbieten.

 

  • Wir bauen das Kulturmanagement zu einer Schnittstelle von freier und institutioneller Kulturarbeit aus. Wir freuen uns, dass die Kulturbörse zur KreaConvention weiterentwickelt wurde. Sie bündelt die Kräfte in der Remscheider Kultur. Der Remscheider Kulturfonds soll erhöht werden, um soziokulturelle Angebote in den Stadtquartieren zu unterstützen und zu ermöglichen. Kunst gehört zur Daseinsvorsorge unserer Stadt, deshalb unterstützen wir Initiativen wie den IK Kremenholl, das WTT, das Projekt „Ins Blaue“, die Kraftstation, die Welle, die Gelbe Villa, das Rotationstheater, die Schatzkiste, die Klosterkirche, die Lüttringhauser Volksbühne oder den Kulturkreis im Heimatbund Lüttringhausen.

 

  • Wir sehen im Deutschen Röntgen-Museum und dem Deutschen Werkzeugmuseum wichtige Leuchttürme in der Region, die es weiter auszubauen gilt. Deshalb wollen wir stärker in die Ausstellungskonzeptionen investieren, um neue Besucherinnen und Besucher zu begeistern. Ein Schwerpunkt dabei sind Angebote für Kinder und Jugendliche, wie es mit dem RöLab im Deutschen Röntgen-Museum bereits beispielhaft gelungen ist.
  • Wir erneuern das historische Gebäude „Haus Cleff“ und wollen darin die Möglichkeit einer Dauerausstellung der Werke von Gerd Arntz und Johann-Peter Hasenclever schaffen und zugleich eine Öffnung des Hauses durch Flächen für Wechselausstellungen ermöglichen. Zugleich sollen die Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Trauungen genutzt werden können.
  • Wir unterstützen die Arbeit der Gedenk- und Bildungsstätte „Der Pferdestall“ und alle Initiativen, die einen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten. Wie wichtig die Erinnerung mit Blick auf die Gegenwart ist, können wir an der erschreckenden Entwicklung rechtsextremer Gewalt und Straftaten ablesen.
  • Wir sind stolz, dass die Akademie der Kulturellen Bildung ihren Sitz in Remscheid hat. Die Verbindungen zwischen Akademie und Stadt müssen wieder gestärkt werden. Wir wollen die Anbindung der Akademie an den ÖPNV verbessern und unterstützen die inhaltliche und bauliche Neukonzeption ausdrücklich.
  • Wir setzen uns für ein Kulturticket ein, dass es Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Auszubildenden ermöglicht, kostenfrei an fünf Kulturveranstaltungen im Jahr in Remscheid teilzunehmen.