Ilona Kunze-Sill

Dienstadresse

Elberfelder Str. 39

42853 Remscheid
Bild: Thomas Wunsch, Remscheid.

Die 1959 geborene Ilona Kunze-Sill ist seit 1990 SPD-Mitglied. Von 1994 bis 2009 gehörte sie der Bezirksvertretung Süd an. Seit 2009 ist sie Mitglied des Rates.

Verantwortung tragen – Verantwortung übernehmen!

Liebe Remscheiderinnen und Remscheider,

geboren bin ich am 25. Juni 1959 in Wuppertal. Seit 1981 lebe ich in Remscheid. Meine Tochter wohnt mit ihrer Familie im Südbezirk und meine Enkelkinder besuchen die Kindertagesstätte Dicke Eiche. Seit 2009 bin ich Mitglied des Rates der Stadt Remscheid.

Die Corona-Pandemie hat das Leben der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt grundlegend verändert. Nichts ist mehr, wie es war, auch wenn wir nach Wochen mit kleinen Schritten in den Alltag zurückgekehrt sind. Welche Auswirkungen sie auf unser gesellschaftliches Zusammenleben haben wird, ist noch nicht abzusehen.

Bis jetzt haben wir die Krise dank der verantwortungsbewussten Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung und Gesundheitsbehörden einigermaßen glimpflich überstanden – und vor allem dank der Disziplin und Hilfsbereitschaft der Remscheider Bürgerinnen und Bürger. Sie alle haben sich von ihrer besten Seite gezeigt. Zuversicht, Solidarität. Unterstützung für die Schwachen, Ausdauer und Ideenreichtum, das zeichnet den „Bergischen“ besonders aus. Das hat mich tief bewegt und lässt mich mit Stolz und Freude auf meine Stadt und ihre Menschen blicken!

Seit vielen Jahren bin ich Ratsmitglied. Dafür bin ich sehr dankbar. Als gewähltes Mitglied des Rates ist mir bewusst, dass wir ein Amt auf Zeit bekleiden. Es ist nicht das Amt, was zählt, sondern meine Verantwortung für die hier lebenden Menschen.

Mir ist es sehr wichtig, die gesamte Stadt im Blick zu haben, doch mein Augenmerk richte ich auf den Südbezirk und hier insbesondere auf die Stadtteile Ehringhausen und Rosenhügel. Geht man mit offenen Augen durch unsere Stadt, entdecken wir nicht nur die Unterschiedlichkeit vieler Siedlungen, sondern auch ihre Vielfalt. Die Bürgerinnen und Bürger in ihren Wohnquartieren geben jedem Stadtteil ihr eigenes Gesicht. Das Nachbarschaftsgespräch im letzten Jahr am Rosenhügel hat mir gezeigt, wie wichtig es den dort lebenden Menschen ist, dass sie sich wohlfühlen, dass die Nahversorgung stimmt, dass sie sich mit ihrem Quartier identifizieren können – kurz: dass man sich kümmert und ihre Belange ernst nimmt!

Der Südbezirk hat:

  • Kindergarteneinrichtungen, die pädagogisch erfolgreich geführt werden, doch ich würde mir noch mehr wünschen: flexible Öffnungszeiten für Berufstätige und Alleinerziehende
  • Schulen mit vielen engagierten Pädagoginnen und Pädagogen, aber während der Corona-Pandemie zeigte sich, dass das Schulsystem nicht weiter auf Digitalisierung verzichten kann und die Infrastruktur für Schülerinnen und Schüler dringend verbessert muss. Dies gilt Insbesondere für wirtschaftlich schwache Familien. Die Corona-Pandemie darf nicht zur Bildungsfalle für Einzelne werden.
  • Bestens ausgestattete und sehr gut geführte Alten- und Pflegeheime in einer der schönsten Lagen im Südbezirk. Die Pflegekräfte und deren hervorragende Arbeit muss angemessen honoriert werden.

Wichtig für den Südbezirk ist:

  • Die Corona-Pandemie zeigte uns deutlich, dass die medizinische Grundversorgung ein wichtiges und lebensnotwendiges Gut ist. Schließungen von Arztpraxen muss entgegenge wirkt und auch die Medikamentenversorgung muss dauerhaft sichergestellt werden.
  • Für Anwohnerinnen und Anwohner muss auf kurzen Wegen ihre Grundversorgung sichergestellt sein. Während der Corona-Pandemie, war festzustellen, dass gerade die ältere Generation, um auf die Nutzung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verzichten, weite Fußwege hätten in Kauf nehmen müssen.

Ich will die Menschen mit ihren Wünschen und Sorgen weiterhin im Blick behalten!

Doch, ans Ziel kommt man nicht allein! Nur gemeinsam mit meiner Partei und mit unserem erfolgreichen Oberbürgermeister werden wir weiterhin stark und tatkräftig sein!

Mit herzlichen Grüßen

Ilona Kunze-Sill